Beinscheiben mit grünen Bohnen

Beinscheiben mit grünen Bohnen

Beinscheiben mit grünen Bohnen
Fleisch
4 Portionen

1 Bund  Suppengemüse
2 Zwiebeln
1 Knoblauchzehe
4 Beinscheiben (vom Rind; à ca. 300 g)
3 Essl. Olivenöl
1/4 Ltr. Weisswein
1 Essl. Tomatenmark
Salz, Pfeffer aus der Mühle
1  kg  Grüne Bohnen
4 klein. Tomaten
4 Zwiebeln
1 Essl. Butter
200 Gramm  Ziegenfrischkäse

QUELLE
Rainer Sass
Das Kochbuch; ZS
ISBN 978-3-89883-266-3
            

1. Das Suppengemüse putzen, waschen bzw. schälen und in Stücke schneiden. Die Zwiebeln halbieren und in einer Pfanne ohne Fett auf den Schnittflächen schwarz rösten. Den Knoblauch mit Schale andrücken. Das Fleisch waschen und trocken tupfen, die Fettränder mehrmals einschneiden. Das Olivenöl in einer hohen Pfanne erhitzen und die Beinscheiben darin auf beiden Seiten kräftig anbraten. Das Suppengemüse dazugeben und mitbraten. Zwiebeln, Knoblauch und Tomatenmark hinzufügen, alles mit Salz und Pfeffer würzen und 1 l Wasser sowie den Wein angiessen. Die Beinscheiben zugedeckt bei mittlerer Hitze 1 1/2 Stunden köcheln.

2. Die Bohnen putzen, waschen und in Salzwasser 5 Minuten garen. Abgiessen, kalt abschrecken und abtropfen lassen. Die Tomaten waschen, vierteln und entkernen. Die Zwiebeln schälen und in kleine Würfel schneiden. Die Butter in einem Topf erhitzen und die Zwiebeln darin goldgelb andünsten. Die Bohnen und die Tomaten dazugeben.

3. Die Beinscheiben aus dem Sud nehmen und das Fett entfernen. Nach Belieben das Fleisch von den Knochen lösen und in mundgerechte Stücke schneiden. Die Beinscheiben zu den Bohnen geben. Den Sud durch ein Sieb in einen Topf giessen. Die Hälfte des Fleischsuds zu den Bohnen geben und mit Salz und Pfeffer würzen.

4. Das Fleisch und die Bohnen auf Tellern anrichten, den Frischkäse in Flöckchen daraufsetzen. Dazu passt Kartoffelstampf (siehe S. 83) oder Landbrot.

Anmerkung: Auf die Tomate und auf den Frischkäse habe ich verzichtet, es war auch ohne sehr gut. Allerdings ist das kein Gericht für Leute, deren Rinder nur aus Filetspitzen bestehen oder Damen mit Doppelnamen, die sich vor ein wenig Glibber ekeln.



maxkochtwas